Energieeffizienzmaßnahmen in Thüringen

Mit Hilfe von messtechnisch gestützter energetischer Prozessanalyse sollen in einer Thüringer Betriebsstätte des Unternehmens verbrauchs-, prozess- und objektspezifische Daten erhoben werden, die geeignet sind, eine vertiefende Energieverbrauchsanalyse durchzufüh­ren. Durch Auswertung der Daten sollen Möglichkeiten der effizienten Energieverwendung aufgezeigt und Vorschläge unterbreitet bzw. konkrete Maßnahmepläne zu energie- und kostensparenden Verbesserungen erstellt werden (inklusive Übergabe, Verteilung, Speicherung und Erzeugung der Energie im Unternehmen). Dabei sollen alle technisch und wirtschaftlich umsetzbar erscheinenden Maßnahmen betrachtet werden, unabhängig davon, ob diese bereits im Fokus des Unternehmens stehen.  

Ziel der Energieberatung - Auswahl

  • Erkennen von Schwachstellen und Energiesparpotenzialen sowie Kostensenkungspotenzialen
  • Optimierung der Produktionsprozesse und Verfahren im Unternehmen
  • Erarbeitung konkreter energie- und kostensparender Maßnahmen
  • umweltgerechtes und nachhaltiges Produzieren und Wirtschaften

Der Schwerpunkt der Beratung bzw. technischen Umsetzung des Beratungsergebnisses soll sich auf die identifizierten Prozesse des Unternehmens konzentrieren. Vorrangig vor der Substitution bestehender Energieträger durch eigene Anlagen zur Gewinnung erneuerbarer Energien (z.B. Solaranlagen) sind die in den Prozessen selbst möglichen Effizienzverbesserungen auszuschöpfen.

messtechnische Beratung

Höhe des Zuschusses für die messtechnisch gestützte Beratung:

  • bis zu 80 % des Honorars, maximal 7.500 EUR
  • bis zu 80 % der Ausgaben für Messtechnik, maximal 2.500 EUR

Zuschüsse für Investitionen

Gefördert werden investive Maßnahmen, die im Zusammenhang mit dem für die jeweilige Betriebsstätte untersuchten Prozess stehen und in einem schriftlichen Bericht, nach erfolgter messtechnisch gestützter, betriebsstätten bezogener Beratung zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen, empfohlen werden. 

Höhe der Zuwendung

Für Investitionen in beträgt der Fördersatz bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. lnvestive Maßnahmen können gefördert werden, wenn

  • sie nach erfolgter messtechnisch gestützter Beratung im schriftlichen Abschlussbericht des Energieberaters benannt und empfohlen wurden und damit der Optimierung von Prozessen oder der Ertüchtigung von Produktionsanlagen oder deren Teilen dienen.

Die Zuwendungen werden als De-minimis-Beihilfen gewährt. 

Zuwendungsvoraussetzungen Investtitionszuschuss

  • Die zu fördernden Maßnahmen nach müssen nach zuvor erfolgter Beratung der Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen dienen und im schriftlichen Beratungsbericht empfohlen werden.